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Diktieren mit MacOS Mountain Lion

Über das neue MacOS und das Retina Mac book wurde viel berichtet. Einer Funktion hat man aber nicht die nötige Beachtung geschenkt. Das neue MacOS kommt mit einer Diktierefunktion. Diese muss in der Systemsteuerung eingeschaltet werden und kann dann mit einem doppelten Druck von FM (Fn) ausgelöst werden.

Mit dieser Funktion lassen sich Notizen, Jazz (Chats), E-Mail und anderen Text Felder Mit der eigenen Sprache befüllen. Das funktioniert überraschend gut, führt aber auch gelegentlich zu Fehlern, wie man an diesen Text gut sehen kann. Der komplette Block  (Blog) Artikel wurde diktiert. Grobe Fehler habe ich in kursiver Schrift berichtigt

Einen faden Beigeschmack hat die Funktion dennoch, da die Daten zur Auswertung an Apple gesendet werden müssen. Die Auswertung der Spracheingabe geht aber schnell vonstatten und dauert nur Sekundenbruchteile.

Das Diktieren ist gewöhnungsbedürftig und vielen Leuten wird es einfacher fallen den Text mit der Tastatur einzugeben. Allerdings ist die Qualität doch sehr beeindruckend.

Pimp my music – mit iTunes Match

Meine Musiksammlung habe ich mir über viele Jahre mühsam aufgebaut. Mittlerweile ist sie auf eine beachtliche Größe von über 30GB (5100 Lieder) herangewachsen. Im Vergleich zu Freunden und Bekannten dürfte das schon eher eine konservative Größe sein.

Das sie über viele Jahre gewachsen ist merkt man ihr schnell an. Die Qualität (kBit/s) schwankt zwischen „man kann erkennen was es sein soll – 64kBit/s“ und „besser zu viel als zu wenig – 320 kBit/s“. Geschuldet ist der Umstand der kleinen Speichergröße ehemaliger MP3 Player und natürlich Unerfahrenheit (128 kBit/s sind genug). Dazu kommen noch ein paar Lieder, bei denen die Aufnahme nicht sauber geklappt hat und die mich bei jeder Wiedergabe mit Aussetzern strafen.

Der große Speicherverbrauch stellt außerdem mobile Endgeräte vor Probleme. Zwar wird der Flash Speicher langsam erschwinglich und es sind auch schon etliche Geräte mit 64GB Speicherkapazität vorhanden, wer aber beim Kauf nicht sorgfältig geplant hat, steht im Regen.

Der Ausweg

Apple bietet mit iTunes Match einen Ausweg an. Die eigene Musiksammlung wird in die Cloud übertragen und kann dann mit den eigenen Geräten von dort abgerufen werden. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, kann man die eigenen Lieder von überall aus abrufen.

Ein Trick

Um Speicherplatz zu sparen bedient sich Apple eines Tricks: da viele Leute die gleichen Lieder hören, wird nicht von jedem Benutzer das individuelle Lied in der Cloud gespeichert sondern lediglich auf eine vorhandenes Lied verwiesen. Der Benutzer merkt davon in der Regel nichts. Lieder die noch nicht in der iTunes Cloud vorhanden sind werden für jeden Benutzer individuell gespeichert.

Das Besondere: alle Lieder, die bereits in der Cloud enthalten sind, sind dort als AAC mit 256 kBit/s hinterlegt. AAC steht in dem Ruf dem MP3 Format überlegen zu sein. Bei 256 kBit/s traue ich mir allerdings nicht zu den Unterschied herauszuhören.
Löscht man also diese Lieder aus seiner eigenen iTunes Bibliothek und lädt sie dann wieder aus der Cloud herunter werden sie lokal als AAC mit 256 kBit/s gespeichert. Das funktioniert völlig unabhängig davon ob sie bereits gekauft wurden oder von einer CD aufgenommen wurden. Ein netter Nebeneffekt ist, dass gekaufte aber verloren gegangene Lieder erneute heruntergeladen werden können.
Lieder die iTunes Match nicht erkennt können zwar wie die anderen auch aus der Cloud geladen werden, die Qualität wird dann allerdings nicht verändert.

Von meinen 5100 Lieder wurden 3700 erkannt. Die restlichen 1400 wurden von mir übernommen. Je individueller der Musikgeschmack je schlechter wird der Nutzen ausfallen.

Wirklich kein DRM?

AAC hat den faden Beigeschmack mit DRM zersetzt zu sein und das nicht ohne Grund, wurde es doch in den Anfängen des Online-Musik-Vertriebs ausschließlich mit DRM angeboten. Daher habe ich 2 verschiedene Lieder auf DRM getestet. Beim ersten handelte es sich um ein bei iTunes gekauftes Lied. Beim 2. Lied handelt es sich um ein, von CD, aufgenommenes Lied. Beide konnten einwanfrei mit Totem unter Ubuntu 12.04 abgespielt werden.

Abonnement

Der Cloud dienst mit iTunes Match wird nur als Abonnement angeboten. Für das erste und jedes weiter Jahr werden 24,99 EUR fällig. Allerdings lässt sich das Abonnement unkompliziert über die Account Verwaltung von iTunes verwalten. Die automatische Verlängerung kann dort deaktiviert werden. Wer nur seine Bibliothek aktualisieren möchte, könnte das Abo theoretisch auch schon nach dem Abgleich kündigen. Nach Ablauf des Abonnements werden die Daten aus der Cloud (nicht vom Computer) entfernt.

Paranoia

Wer iTunes Match nutzt, überträgt seine gesammelten Musikdaten, verknüpft mit seinen eigenen Kontodaten an ein US Unternehmen. Dabei ist eine gesunde Paranoia durchaus angebracht. Verfahren gegen Filesharer mit oft bizarr hohen Schadenersatzforderungen sind in den USA üblich. Und tatsächlich wird in den AGB des iTunes Store extra darauf hingewiesen, dass:

Sie erklären sich hiermit einverstanden, iTunes Match nur für rechtmäßig erworbene Inhalte zu gebrauchen. Jeglicher Gebrauch für unrechtmäßige Inhalte verletzt die Rechte anderer und kann Sie zivilrechtlichen und strafrechtlichen Strafen aussetzen, einschließlich möglichen Schadensersatzansprüchen bei Urheberrechtsverletzungen.

Das könnte bedeuten, dass bei dem nächsten USA Besuch zur Begrüßung die Handschellen klicken.
Wer über einen außergewöhnlich USA kritischen Musikgeschmack verfügt sollte sich auch vorher über die mögliche Konsequenzen im Klaren sein: in der Vergangenheit wurde einer Person die Einreise in die USA verweigert weil sie bestimmte Artikel bei Amazon gekauft hat. Das ließe sich sicherlich auch auf die Musiksammlung übertragen.

Wermutstropfen

Vor dem Upgrade der eigenen Sammlung sollte man bedenken, dass die Größe der Sammlung ansteigt. Bei mir von 30GB auf 42GB. Das ist definitiv zu groß für mein Mobiltelefon. Da hilft nur neukaufen oder aussortieren.
Bei meinen Versuchen mit der Mobilen Nutzung kam keine Freude auf. Auch wenn das Laden eines Liedes nur wenige Sekunden dauert, ist mir die Wartezeit dennoch zu lang. Auf das Synchronisieren der Sammlung werde ich nicht verzichten. Schön ist es allerdings, dass man auf die zu Hause gelassenen Lieder dennoch zugreifen kann.
Das Herunterladen der 42GB dauert übrigens nur 8 Stunden. Mit konstant über 11MBit/s ist das schon passabel. Denkbar ist, dass mit einer besseren Leitung noch wesentlich mehr drin gewesen wäre.

Wie wirds gemacht?

In einem anderen Blog Artikel wird Schritt für Schritt beschrieben wie man die eigene Musik Bibliothek mit iTunes Match aktualisiert.
Upgraded eure Songs mit einem Rutsch zu iTunes Match

Snow Leopard Spaces Issue – Solved

Since my update to Snow Leopard I discovered a irregular problem with Spaces. Every now and then Spaces would not respond to my mouse button click which actually should activate it. This regularly happens after the first start. In most cases a reboot solved the problem – although it took several tries sometimes. All the time Spaces still was responding to key presses.

Since yesterday Spaces is not responding to my mouse button clicks anymore – no matter how often I reboot. It had nothing to do with caches nor does it conflict with any other software such as fusion, which is blamed to cause all kinds of Spaces‘-troubles in another blog.

Some background information:
– Mouse: Logitech G9
– Activate Spaces bound to Button 5 and F8
– This setup worked properly with Leopard

Howto solve

I figured out that I only need to change Activate Spaces to mouse button 3 temporarily. Then kill the Dock – and later change it back to button 5. This fix works only temporarily until the next reboot or the Docks death. Since I reboot once per day this is not a that big deal to me.
1. open Spaces config
2. set Activate Spaces to mouse 3
3. open Terminal
4. type „killall Dock“
5. set Activate Spaces to mouse 5