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Seagate FreeAgent GoFlex 1.5TB

Da der Speicher etwas knapp wurde habe ich mir mal eine neue Festplatte gegönnt. Die Wahl fiel auf das Modell von Seagate. Zum einen weil ich generell Seagate Platten bevorzuge (auch nach dem Barracuda Debakel mit der fehlerhaften Firmware) und zum anderen weil es die größte Platte war.

Da es sich um ein externes Modell handelt ist die Bauhöhe (hier 22mm) nicht wirklich entscheidend. Entscheidend ist aber, dass kein extra Netzteil benötigt wird. Die Platte lässt sich an einem einzigen USB Port mit dem beigelegten Kabel betreiben.

Interessant ist bei diesem Modell der Aufbau. Das Produkt besteht aus dem Gehäuse, in dem die Festplatte verbaut wurde, einem Adapter, der in das Gehäuse gesteckt wird und dem Anschlusskabel, dass die Verbindung zwischen Adapter und Computer herstellt. Das Besondere an dem Adapter ist, dass dieser bereits über die Schnittstellen zum Anschluss einer 2.5″ SATA Platte verfügt. Dadurch ist es möglich eine beliebige 2.5″ SATA Platte anzustecken. Somit hat man ohne Bastelei noch einen universal Adapter.

Das Kabel ist mit 30cm recht kurz. Auffällig ist der USB 3.0-B Stecker für den Anschluss an den Adapter. Für den Anschluss an den Computer kommt ein gewöhnlicher USB-Stecker zum Einsatz. Übrigens gibt es die Festplatte in 2 verschiedenen Ausführungen: für USB2.0 und USB3.0. Das USB3.0 Modell hat die Bezeichnung STAA1500201 und ist sogar günstiger. Der Preis ist mit 11ct pro GB moderat.

Die Festplatte ist bereits formatiert und mit ein paar Programmen belegt. Besonders erwähnenswert ist der NTFS Treiber von Paragon für den Mac. Dieser hat einen Wert von 30 EUR, muss allerdings über das Internet aktiviert werden. Wem das zuwider ist, der kann die Platte immer noch mit HFS+ betreiben.

Für ein Fazit ist es noch zu früh, da ich noch nicht beurteilen kann wie zuverlässig Platte und Treiber ihren Dienst verrichten.

Nachtrag

Das ging schneller als erwartet. Der Paragon NTFS Treiber ist Schund. Dieser verursacht gerade eine Kernel Panic (com.paragon-software.filesystems.ntfs(82)@0x57f78000->0x57faffff). Unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Treiber natürlich nicht verwenden. Ehrlich gesagt, hatte ich aber auch nichts anderes erwartet (wenn man bedenkt wie lange der NTFS Treiber unter Linux schon existiert und immer noch RO ist) und bin sogar froh, dass es so schnell ging. Nichts ist ärgerlicher als nach Monaten festzustellen, dass etliche Dateien durch einen schlechten Treiber beschädigt wurden.

Warnung

Auch die Software von Seagate installiert Kernelextensions. Da sie aber keinen nennenswerten Mehrwert bringt, kann man getrost auf sie verzichten.