A9N – IT stuff that matters (to me)

  • TinyTinyRSS bei A9N – R.I.P. Google Reader

    Google gab bekannt dass sie am 01.07.2013 ihren Google Reader abstellen werden. Gegenüber lokalen RSS Feed Reader zeichnete sich der Google Reader vor allem durch das Synchronisieren der gelesenen Meldungen aus. So ließen sich die News bequem auf  verschiedenen Geräten verfolgen ohne die Nachrichten doppelt zu lesen.

    Die Alternative, die derzeit in aller Munde ist heißt Feedly. Eine weitere Alternative heißt TinyTinyRss. Um sie nutzen zu können benötigt man allerdings Webspace mit einer Datenbank und PHP. Das hat nicht jeder.

    Aber A9N hat das. Daher biete ich meinen Lesern an, sich hier kostenlos einzuklinken. Wer daran interessiert ist, kann sich bei mir anmelden (Mail oder Kommentar mit Wunschnamen und E-Mail Adresse).

  • Reparatur des Retina Displays

    Im vorigen Blog post ging ich auf das Ghosting Problem bei den Retina MacBooks ein. Mein eigenes MacBook ist davon leider auch betroffen. Daher habe ich es zur Reparatur bei Apple gegeben und möchte hier meine ersten Eindrücke schildern.

    Abgabe im Apple Store

    Bei einem Telefongespräch mit der Apple Hotline (Rückruf nach Vereinbarung / Termin) wurde mir mitgeteilt, dass ich das MacBook bei einem Apple Händler vorführen müsse. Der Rückruf erfolgte zur geplanten Uhrzeit und der Sachbearbeiter vereinbarte einen Termin beim lokalen Apple Store, in dem das MacBook dann vor Ort repariert werden soll. Glücklicherweise ist ein Apple Store in der Nähe, bei dem ich das Gerät nach nur 20min Verspätung vorführen und abgeben konnte. Glück ist hier ein dehnbarer Begriff, denn ich kann mir durchaus einen besseren Zeitvertreib vorstellen als eine Woche vor Heilig Abend in der Münchener Innenstadt herumzulaufen (die Anfahrt mit verstopften Bahnen mal außen vor gelassen).

    Die Reparatur erfolgt dann allerdings nicht (wie ich erst annahm) sofort vor Ort sondern innerhalb von 5-7 Werktage. Warum das Austausch Display nicht vorab bestellt wurde erschließt sich mir nicht, insbesondere deswegen nicht weil der Fehler bekannt ist. Ein Austauschgerät erhält der Kunde nicht. Eine Reparatur noch in diesem Jahr erscheint unwahrscheinlich.

    Neuer Benutzer

    Für die Reparatur wird ein neues Benutzerkonto angelegt, mit dem die Apple Techniker auf das Gerät zugreifen können. Wer nun denkt, dass seine Daten damit vor unberechtigten Zugriff geschützt seien, denkt falsch. Es ist mit sehr simplen Methoden möglich auf die gesamte Festplatte zuzugreifen – völlig unabhängig vom eingerichteten Benutzer. Abhilfe kann hier höchstens eine komplette Verschlüsselung der Festplatte bzw. des Benutzerordners schaffen (beispielsweise TrueCrypt oder eventuell File Vault).

    Freundliche Genies

    Die Mitarbeiter im Apple Store sind trotz des Weihnachtsstresses stets freundlich, interessiert und hilfsbereit. Ob sie kompetent arbeiten wird sich allerdings noch zeigen müssen. Bei einem dermaßen teuren Gerät sind die Erwartungen entsprechend groß und ebenso die Skepsis.

    Keine Lösung

    Bei dem Austausch des Displays (so wurde mir vor Ort mitgeteilt) hat der Techniker keinen Einfluss auf die Herkunft des Ersatzteils. Es kann passieren, dass wieder ein LG Display verbaut wird und der Fehler nach wenigen Wochen erneut auftritt. Wer mit dem Fehler leben kann wird somit besser beraten sein sich die Zeit für die Reparatur zu sparen.

    Alle anderen müssen es auf eine eventuelle Wandlung des Kaufvertrages ankommen lassen. Diese ist spätestens nach 2 vergeblichen Reparaturversuchen (des gleichen Fehlers!) möglich.

    Paragraphenreiterei

    Für die Durchführung der Reparatur muss der Kunde eine Erklärung unterschreiben, die es auf ihren 30 Seiten ganz schön in sich hat. Zusammengefasst lautet der Konsens wohl:

    Was du bekommst entscheidet Apple

    Ob nun ein general überholtes Austauschgerät, eine Reparatur mit gebraucht Teilen oder Erstattung des Kaufpreises, dass hat der Kunde nicht in der Hand. Da unklar ist ob man sein Gerät je wieder sieht,  reicht ein Backup nicht aus. Vielmehr bietet es sich an  vorher auch alle Daten zu löschen.

    Als Nächstes

    Nach Abschluss der Reparatur wird der Kunde per Mail oder Telefon darüber informiert, dass er sein Gerät im Apple Store abholen kann. Dafür ist allerdings ein Personalausweis erforderlich. Bestenfalls ist das Problem damit dann erledigt, ansonsten gibt es einen weiteren Artikel…

    [UPDATE]

    Heute konnte ich mein repariertes MacBook aus dem Apple Store abholen. Für die Abholung war kein Termin erforderlich. Die Reparatur dauert lediglich 3 Tage (Mo. Abend abgegeben, Do. Abend abgeholt) und hinterließ keine sichtbaren Spuren am Gerät. Erfreulich ist, dass bei mir nun ein Samsung Display verbaut ist (LSN154YL01001) und dies hoffentlich mein letztes Problem mit dem ansonsten sehr guten Produkt war.

    Fazit

    Insgesamt hinterließ die Reparatur also einen positiven Eindruck. Zwar ist es ärgerlich, dass ein so teures Gerät einen Fehler enthält, aber das Problem wurde erfreulich schnell gelöst. Vom ersten Telefonat, bis zum reparierten Gerät dauerte es lediglich 7 Tage. Während dessen waren die Mitarbeiter stets interessiert und freundlich. Alle Termine und Vereinbarungen (Rückruf) wurden eingehalten.

  • Retina Display des MacBooks auf Einbrennen testen

    Die neuen MacBooks sind nicht ganz billig. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Qualität. Leider ist Apple nicht immer in der Lage diese auch zu liefern.

    Bei etlichen MacBooks mit Retina Display tritt schon nach kurzer Zeit ein Effekt auf, der dem Einbrennen sehr ähnlich ist, das Display aber nicht permanent beschädigt. Insbesondere bei starkem Kontrast kann dieser Effekt schon nach wenigen Minuten störend sichtbar werden.

    Etliche Käufer (u.a. ich) berichten, dass das Problem nicht von Anfang an auftritt, sondern erst nach einigen Wochen sichtbar wird, dann aber bestehen bleibt.

    Ob das eigene MacBook von dem Problem betroffen ist lässt sich am einfachsten mit einem Testbild herausfinden.

    Testbild um das Ghosting des Retina Displays zu reproduzieren
    Testbild zum Reproduzieren des Ghostings bei Retina Displays

    Dazu das Testbild wenige Minuten mit einem Bildanzeiger (Bsp. Xee) bildschirmfüllend anzeigen. Danach zeigt sich der Effekt besonders deutlich beim Wechsel (wischen) von einem Arbeitsplatz auf den nächsten oder bei einem uni-farbenen Hintergrund. Der Effekt verschwindet erst nach längerer Zeit wieder. Daher rate ich dazu, diesen Test nur durchzuführen, wenn im Anschluss daran keine präzise Bilddarstellung erforderlich ist.

    Ein letzter Hinweis ist der Hersteller des Displays. In verschiedenen Foren wird berichtet, dass ausschließlich Retina Displays von dem Hersteller LG betroffen seien. Retina Displays von Samsung sollen von diesem Problem verschont bleiben.

    Den verbauten Display Typ kann man ermitteln indem man folgende Zeile in dem Terminal ausführt:

    ioreg -lw0 | grep \"EDID\" | sed "/[^<]*</s///" | xxd -p -r | strings -6
    Color LCD
    LP154WT1-SJA1
    DCN23020CECDMJ0AE

    Das „LP“ im zweiten Absatz der Ausgabe deutet auf einen LG Display hin.

     

  • Southpark Regiosperre umgehen

    Die Entscheidung alle Southpark Seasons online verfügbar zu machen zeugt von großem Pioniergeist und ausgesprochen gutem Verständnis der aktuellen Generation. Davor ziehe ich meine Hut. Leider wurde diese Idee nicht bis zu Ende durchgehalten und so sehen sich deutsche Southpark Fans mit einer Regio-Sperre konfrontiert, durch die der Zugriff auf die southparkstudios.com verhindert wird (werden soll).

    Deutsche Fans müssen sich mit southpark.de zufrieden geben. Dort findet man zwar die meisten Seasons und Episoden aber eben nicht alle. Übrigens kann man auch dort die Folgen in englischer Sprache gucken. Einstellen lässt sich das mit einem Klick auf das Mund Symbol, dass sich gut versteckt bei den Social-Media Symbolen befindet.

    Wer nicht warten möchte, oder auf eine, in Deutschland nicht verfügbare Episode, zugreifen möchte, muss dennoch nicht leer ausgehen.

    Zum Einen kann die Sperre durch die Nutzung eines, in der USA ansässigen, Proxys umgangen werden, zum Anderen kann die Sperre ausgetrickst werden.

    Regio Sperre überlisten

    Für Firefox und Chrome gibt es Add-Ons, mit denen sich die HTTP Header verbiegen lassen. Für Firefox heißt die Erweiterung Modify Headers und für Chrome empfehle ich ModHeaders.  Konfiguriert wird das ganze über einen kompakten Dialog in dem dann folgende Werte (als IP kann jede erdenkliche USA-IP eingetragen werden).

    Konfiguration der ModHeader Regel

    Ab jetzt kann auf den gesamten Inhalt der Seite ungehindert zugegriffen werden.

    Hier noch mal kurz die Einträge zum Cut-Copy-Pasten:

    • X-Forwarded-For
    • 12.13.14.15
    • SPStudios
  • Diktieren mit MacOS Mountain Lion

    Über das neue MacOS und das Retina Mac book wurde viel berichtet. Einer Funktion hat man aber nicht die nötige Beachtung geschenkt. Das neue MacOS kommt mit einer Diktierefunktion. Diese muss in der Systemsteuerung eingeschaltet werden und kann dann mit einem doppelten Druck von FM (Fn) ausgelöst werden.

    Mit dieser Funktion lassen sich Notizen, Jazz (Chats), E-Mail und anderen Text Felder Mit der eigenen Sprache befüllen. Das funktioniert überraschend gut, führt aber auch gelegentlich zu Fehlern, wie man an diesen Text gut sehen kann. Der komplette Block  (Blog) Artikel wurde diktiert. Grobe Fehler habe ich in kursiver Schrift berichtigt

    Einen faden Beigeschmack hat die Funktion dennoch, da die Daten zur Auswertung an Apple gesendet werden müssen. Die Auswertung der Spracheingabe geht aber schnell vonstatten und dauert nur Sekundenbruchteile.

    Das Diktieren ist gewöhnungsbedürftig und vielen Leuten wird es einfacher fallen den Text mit der Tastatur einzugeben. Allerdings ist die Qualität doch sehr beeindruckend.

  • Willkommen bei der Neueröffnung von A9N

    Im Gegensatz zu dem IT Dogma „Never change a running System“ lautet mein Motto „Öfter mal was Neues“. Daher läuft mein Blog nun mit WordPress anstatt Serendipity.

    Die meisten alten Beiträge werden hier weiterhin zu finden sein. Allerdings werde ich sie gegebenenfalls aktualisieren. Beiträge die keine Relevanz mehr haben werden hier nicht mehr zu finden sein.

  • Pimp my music – mit iTunes Match

    Meine Musiksammlung habe ich mir über viele Jahre mühsam aufgebaut. Mittlerweile ist sie auf eine beachtliche Größe von über 30GB (5100 Lieder) herangewachsen. Im Vergleich zu Freunden und Bekannten dürfte das schon eher eine konservative Größe sein.

    Das sie über viele Jahre gewachsen ist merkt man ihr schnell an. Die Qualität (kBit/s) schwankt zwischen „man kann erkennen was es sein soll – 64kBit/s“ und „besser zu viel als zu wenig – 320 kBit/s“. Geschuldet ist der Umstand der kleinen Speichergröße ehemaliger MP3 Player und natürlich Unerfahrenheit (128 kBit/s sind genug). Dazu kommen noch ein paar Lieder, bei denen die Aufnahme nicht sauber geklappt hat und die mich bei jeder Wiedergabe mit Aussetzern strafen.

    Der große Speicherverbrauch stellt außerdem mobile Endgeräte vor Probleme. Zwar wird der Flash Speicher langsam erschwinglich und es sind auch schon etliche Geräte mit 64GB Speicherkapazität vorhanden, wer aber beim Kauf nicht sorgfältig geplant hat, steht im Regen.

    Der Ausweg

    Apple bietet mit iTunes Match einen Ausweg an. Die eigene Musiksammlung wird in die Cloud übertragen und kann dann mit den eigenen Geräten von dort abgerufen werden. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, kann man die eigenen Lieder von überall aus abrufen.

    Ein Trick

    Um Speicherplatz zu sparen bedient sich Apple eines Tricks: da viele Leute die gleichen Lieder hören, wird nicht von jedem Benutzer das individuelle Lied in der Cloud gespeichert sondern lediglich auf eine vorhandenes Lied verwiesen. Der Benutzer merkt davon in der Regel nichts. Lieder die noch nicht in der iTunes Cloud vorhanden sind werden für jeden Benutzer individuell gespeichert.

    Das Besondere: alle Lieder, die bereits in der Cloud enthalten sind, sind dort als AAC mit 256 kBit/s hinterlegt. AAC steht in dem Ruf dem MP3 Format überlegen zu sein. Bei 256 kBit/s traue ich mir allerdings nicht zu den Unterschied herauszuhören.
    Löscht man also diese Lieder aus seiner eigenen iTunes Bibliothek und lädt sie dann wieder aus der Cloud herunter werden sie lokal als AAC mit 256 kBit/s gespeichert. Das funktioniert völlig unabhängig davon ob sie bereits gekauft wurden oder von einer CD aufgenommen wurden. Ein netter Nebeneffekt ist, dass gekaufte aber verloren gegangene Lieder erneute heruntergeladen werden können.
    Lieder die iTunes Match nicht erkennt können zwar wie die anderen auch aus der Cloud geladen werden, die Qualität wird dann allerdings nicht verändert.

    Von meinen 5100 Lieder wurden 3700 erkannt. Die restlichen 1400 wurden von mir übernommen. Je individueller der Musikgeschmack je schlechter wird der Nutzen ausfallen.

    Wirklich kein DRM?

    AAC hat den faden Beigeschmack mit DRM zersetzt zu sein und das nicht ohne Grund, wurde es doch in den Anfängen des Online-Musik-Vertriebs ausschließlich mit DRM angeboten. Daher habe ich 2 verschiedene Lieder auf DRM getestet. Beim ersten handelte es sich um ein bei iTunes gekauftes Lied. Beim 2. Lied handelt es sich um ein, von CD, aufgenommenes Lied. Beide konnten einwanfrei mit Totem unter Ubuntu 12.04 abgespielt werden.

    Abonnement

    Der Cloud dienst mit iTunes Match wird nur als Abonnement angeboten. Für das erste und jedes weiter Jahr werden 24,99 EUR fällig. Allerdings lässt sich das Abonnement unkompliziert über die Account Verwaltung von iTunes verwalten. Die automatische Verlängerung kann dort deaktiviert werden. Wer nur seine Bibliothek aktualisieren möchte, könnte das Abo theoretisch auch schon nach dem Abgleich kündigen. Nach Ablauf des Abonnements werden die Daten aus der Cloud (nicht vom Computer) entfernt.

    Paranoia

    Wer iTunes Match nutzt, überträgt seine gesammelten Musikdaten, verknüpft mit seinen eigenen Kontodaten an ein US Unternehmen. Dabei ist eine gesunde Paranoia durchaus angebracht. Verfahren gegen Filesharer mit oft bizarr hohen Schadenersatzforderungen sind in den USA üblich. Und tatsächlich wird in den AGB des iTunes Store extra darauf hingewiesen, dass:

    Sie erklären sich hiermit einverstanden, iTunes Match nur für rechtmäßig erworbene Inhalte zu gebrauchen. Jeglicher Gebrauch für unrechtmäßige Inhalte verletzt die Rechte anderer und kann Sie zivilrechtlichen und strafrechtlichen Strafen aussetzen, einschließlich möglichen Schadensersatzansprüchen bei Urheberrechtsverletzungen.

    Das könnte bedeuten, dass bei dem nächsten USA Besuch zur Begrüßung die Handschellen klicken.
    Wer über einen außergewöhnlich USA kritischen Musikgeschmack verfügt sollte sich auch vorher über die mögliche Konsequenzen im Klaren sein: in der Vergangenheit wurde einer Person die Einreise in die USA verweigert weil sie bestimmte Artikel bei Amazon gekauft hat. Das ließe sich sicherlich auch auf die Musiksammlung übertragen.

    Wermutstropfen

    Vor dem Upgrade der eigenen Sammlung sollte man bedenken, dass die Größe der Sammlung ansteigt. Bei mir von 30GB auf 42GB. Das ist definitiv zu groß für mein Mobiltelefon. Da hilft nur neukaufen oder aussortieren.
    Bei meinen Versuchen mit der Mobilen Nutzung kam keine Freude auf. Auch wenn das Laden eines Liedes nur wenige Sekunden dauert, ist mir die Wartezeit dennoch zu lang. Auf das Synchronisieren der Sammlung werde ich nicht verzichten. Schön ist es allerdings, dass man auf die zu Hause gelassenen Lieder dennoch zugreifen kann.
    Das Herunterladen der 42GB dauert übrigens nur 8 Stunden. Mit konstant über 11MBit/s ist das schon passabel. Denkbar ist, dass mit einer besseren Leitung noch wesentlich mehr drin gewesen wäre.

    Wie wirds gemacht?

    In einem anderen Blog Artikel wird Schritt für Schritt beschrieben wie man die eigene Musik Bibliothek mit iTunes Match aktualisiert.
    Upgraded eure Songs mit einem Rutsch zu iTunes Match

  • Congstar und die Postident Tragödie

    Da die Telekom es versäumt hat mich als Kunden bei der Stange zu halten, habe ich mich entschlossen zu ihrer Tochter zu wechseln.

    Congstar machte mir den Wechsel leicht. Mit guten Tarifen und einem guten Netz war ich schnell überzeugt. Die Website lässt sich gut bedienen und die Bestellung war schnell erledigt. Bis zum Tag der SIM-Karten Zustellung schien Congstar in allem zu brillieren, in dem die Telekom versagt.

    Für die Zustellung nutzt Congstar allerdings Postident. Das bedeutet, dass die angegebene Anschrift exakt mit der auf dem Personalausweis übereinstimmen muss.

    Man muss bei der Bestellung schon sehr genau hinschauen um den Hinweis nicht zu überlesen. Wenn man ihn doch überliest, dann kann man aus erster Hand erfahren, worin Congstar nicht brilliert: der Support.

    Beiträge aus dem Support Forum machen wenig Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang. Wer einen guten Tip für einen Mobilfunkanbieter mit guten Datentarifen hat, kann gerne einen Kommentar abgeben.

    [Update]: Es ist nun eine Woche vergangen und es gab, bis auf 2 automatisch generierte „vertröste“ Mails, noch kein Reaktion von Congstar.

    [Update 2]: Nachdem ich Congstar erneut angeschrieben habe ging alles ganz schnell, am nächsten Morgen hatte ich die Ersatz SIM Karte im Briefkasten. Es sieht also so aus, als ob Congstar meine erste Anfrage tatsächlich gelesen und bearbeitet hat und meine zweite Anfrage überflüssig war. Damit ging das ganze doch erfreulich schnell und unkompliziert über die Bühne. Darüber freue ich mich natürlich sehr und das gibt mir das Gefühl, den richtigen Anbieter ausgesucht zu haben.

  • PS3 Controller an Macbook mit VMware Fusion nutzen

    Kürzlich entdeckte ich bei Steam Mafia für einen erschwinglichen Preis. Zurzeit verfüge ich aber über keinen Windows Rechner, also habe ich mal getestet ob mein MacBook über ausreichend Leistung verfügt um das Spiel in einer VM auszuführen.

    Für die VM nutze ich VMware Fusion 5 mit 3D Unterstützung. Als Betriebssystem nutze ich Windows XP Professional mit SP3. Das Spiel läuft bei hohen Details und Sichtweite in einer Auflösung von 1440×900 nahezu ruckelfrei. Das schafft das MacBook übrigens ohne die Lüfter hörbar zuzuschalten.

    Gestört hat mich allerdings die miese Fahrzeugsteuerung über Tastatur. Daher habe ich mir ein PS3 Controller inkl. Ladekabel zugelegt. Das Joypad lässt sich mit Mac OS über Bluetooth pairen, das ist zwar schön, interessiert mich aber momentan nicht weiter, denn das Ziel ist die Nutzung in der VM.

    In der VM funktioniert das Pairen leider nicht. Daher muss der Controller mit dem Ladekabel direkt an USB angeschlossen werden. Windows 7 erkennt den Controller dann sogar richtig, er lässt sich aber dennoch nicht ohne eine zusätzliche Treiberinstallation nutzen. Windows XP ignoriert den Controller.

    Die Lösung ist ein Treiber mit dem namen MotionJoy. Der Treiber wirkt wenig vertrauenserweckend und funktioniert auch nicht ohne weiteres, daher empfiehlt es sich ein Snapshot zu erstellen. Unter Windows XP muss das .NET Framework 3.5 (nicht 1, 2, 3, oder 4 (die 5 scheidet völlig aus)) installiert sein oder werden. Das Programm sollte sich dann zumindest starten lassen.

    Die Konfiguration ist alles andere als intuitiv, im wesentlichen ist es aber nur wichtig die Treiber zu installieren und das PS3 Setup zu aktivieren. Unterlässt man das eine oder andere wird der Controller entweder nicht erkannt oder die Analogsticks lassen sich nicht nutzen. Die Funktion lässt sich über die Gamecontroller Systemsteuerung testen (diese lässt sich aus dem Programm aufrufen). Wenn es dennoch nicht klappt sollte das USB Kabel einmal abgezogen und wieder angesteckt werden. Dabei ist darauf zu achten, das der Controller der VM zugewiesen wird und nicht etwa dem Mac OS. Der Dialog dazu wird automatisch beim Einstecken des Kabels angezeigt.

    Sicher gibt es noch zahlreiche andere Fallstricke und eventuell müssen für andere VMs andere Einstellungen vorgenommen werden. Der wichtige Punkt ist aber, dass der PS3 Controller sich in einer Windows VM auf einem Mac nutzen lässt. Mafia lässt sich damit jedenfalls wesentlich besser spielen und damit ist mein Ziel erreicht.

  • Flex Time Monitor 1.2.0.24 veröffentlicht

    Flex Time Monitor ist eine kleines Tool, dass den Start und das Herunterfahren des PCs protokolliert. Für Rechnerarbeitsplätze lässt sich damit schnell und leicht eine Übersicht über die eigene Arbeitszeit protokollieren. Diese ist unabhängig von vorhandenen Zeiterfassungen und kann damit zur Kontrolle benutzt werden. Die protokollierten Daten lassen sich mit einem Klick auf das Systray Icon anzeigen. Werden mehrere Einträge ausgewählt, werden automatisch Sollarbeitszeit und tatsächliche Arbeitszeit der Einträge ermittelt.

    Wie immer gibt es unter Flex Time Monitor bei Google Code eine neue Version des Flex Time Monitors zu laden. Diesmal sind ein paar Schönheitsfehler behoben worden und auch ein paar kleine Bugs.