Archiv der Kategorie: Software

Microsoft verweist auf Schadsoftware

Weltweit machen über 80% der Web-Surfer einen Bogen um den Microsoft Internet Explorer. Ein Witz besagt, dass man den Internet Explorer nur noch startet um Chrome herunterzuladen.

Dabei läuft man jedoch Gefahr, sich unerwünschte Software einzufangen, da Microsofts Suchmaschine (Bing) auf den ersten 4 Plätzen nur Ergebnisse aus dubiosen Quellen listet (siehe Screenshot).

2015-02-24_2218

Allen diesen Seiten gemein ist, dass sie versuchen Adware oder ähnliche Schadsoftware an den Mann zu bringen. Ein Ergebnis verweist sogar auf eine vermeintliche Adresse von Google  (www.Google.com/Chrome). Wer den Link jedoch öffnet landet an einer ganz anderen Adresse.

Warum ein seriöses Unternehmen wie Microsoft solche Ergebnisse nicht aus ihren Anzeigen entfernt und die Benutzer der Gefahr von Schadsoftware ausliefert, erschließt sich dem Author nicht.

Mit solchen Suchergebnissen lässt sich aber sicher nicht die Attraktivität ihrer Suchmaschine steigern.

Spekulieren könnte man, dass  Microsoft diese Anzeigen bewusst „übersieht“, um damit den Ruf der Konkurrenz zu schädigen. Da sie damit aber hauptsächlich Windows-Benutzer schaden, kann das wohl kaum in ihrem Interesse liegen.

FlexTimeMonitor 1.2.0.41

Changes:

Flex Time Monitor now supports energy saving modes. As soon as the computer enters a suspend or other power saving mode the Flextime Monitor will notice it and treat it as the end of the work day as long as the computer does not wake up from its sleep state on the same day.

If the computer wakes up the next day a new work day will appear.

The settings will automatically be imported from previous versions. No need to manually change them after an Flex Time Monitor update.

FlexTimeMonitor_1_2_0_41

FlexTimeMonitor 1.2.0.37

Changes:

  • cleaner look that replaces the old colorful look
  • quitting FlexTimeMonitor will also save changes that have not yet been committed by leaving the row or pressing enter. This will fix an issue where comments have not been saved on close because the cell editor was still active.
  • small bug fixes

FlexTimeMonitor_1_2_0_37

HOWTO: Fix youtube sound out of sync

Wer beim Abspielen von Videos der Ton versetzt abgespielt wird, kann das an am installierten Flash Player liegen. Dieses Problem scheint vor allem Chrome Benutzer zu betreffen. Offensichtlich gibt es einen Konflikt, bei mehr als einem installierten Flash Player.

Das Problem lässt sich durch die Deinstallation des Adobe Flash Players beseitigen. Chrome enthält bereits den Flash Player und somit sollte es im Web keine Probleme mehr geben.

Wer nicht auf den Flash Player von Adobe verzichten kann (weil er evtl. für andere Anwendungen noch benötigt wird) kann den Chrome eigenen Flash Player unter chrome://plugins deaktivieren. Ein paar weitere Infos unter Adobe Flash Player Plugin bei Chrome.

Diktieren mit MacOS Mountain Lion

Über das neue MacOS und das Retina Mac book wurde viel berichtet. Einer Funktion hat man aber nicht die nötige Beachtung geschenkt. Das neue MacOS kommt mit einer Diktierefunktion. Diese muss in der Systemsteuerung eingeschaltet werden und kann dann mit einem doppelten Druck von FM (Fn) ausgelöst werden.

Mit dieser Funktion lassen sich Notizen, Jazz (Chats), E-Mail und anderen Text Felder Mit der eigenen Sprache befüllen. Das funktioniert überraschend gut, führt aber auch gelegentlich zu Fehlern, wie man an diesen Text gut sehen kann. Der komplette Block  (Blog) Artikel wurde diktiert. Grobe Fehler habe ich in kursiver Schrift berichtigt

Einen faden Beigeschmack hat die Funktion dennoch, da die Daten zur Auswertung an Apple gesendet werden müssen. Die Auswertung der Spracheingabe geht aber schnell vonstatten und dauert nur Sekundenbruchteile.

Das Diktieren ist gewöhnungsbedürftig und vielen Leuten wird es einfacher fallen den Text mit der Tastatur einzugeben. Allerdings ist die Qualität doch sehr beeindruckend.

Pimp my music – mit iTunes Match

Meine Musiksammlung habe ich mir über viele Jahre mühsam aufgebaut. Mittlerweile ist sie auf eine beachtliche Größe von über 30GB (5100 Lieder) herangewachsen. Im Vergleich zu Freunden und Bekannten dürfte das schon eher eine konservative Größe sein.

Das sie über viele Jahre gewachsen ist merkt man ihr schnell an. Die Qualität (kBit/s) schwankt zwischen „man kann erkennen was es sein soll – 64kBit/s“ und „besser zu viel als zu wenig – 320 kBit/s“. Geschuldet ist der Umstand der kleinen Speichergröße ehemaliger MP3 Player und natürlich Unerfahrenheit (128 kBit/s sind genug). Dazu kommen noch ein paar Lieder, bei denen die Aufnahme nicht sauber geklappt hat und die mich bei jeder Wiedergabe mit Aussetzern strafen.

Der große Speicherverbrauch stellt außerdem mobile Endgeräte vor Probleme. Zwar wird der Flash Speicher langsam erschwinglich und es sind auch schon etliche Geräte mit 64GB Speicherkapazität vorhanden, wer aber beim Kauf nicht sorgfältig geplant hat, steht im Regen.

Der Ausweg

Apple bietet mit iTunes Match einen Ausweg an. Die eigene Musiksammlung wird in die Cloud übertragen und kann dann mit den eigenen Geräten von dort abgerufen werden. Eine Internetverbindung vorausgesetzt, kann man die eigenen Lieder von überall aus abrufen.

Ein Trick

Um Speicherplatz zu sparen bedient sich Apple eines Tricks: da viele Leute die gleichen Lieder hören, wird nicht von jedem Benutzer das individuelle Lied in der Cloud gespeichert sondern lediglich auf eine vorhandenes Lied verwiesen. Der Benutzer merkt davon in der Regel nichts. Lieder die noch nicht in der iTunes Cloud vorhanden sind werden für jeden Benutzer individuell gespeichert.

Das Besondere: alle Lieder, die bereits in der Cloud enthalten sind, sind dort als AAC mit 256 kBit/s hinterlegt. AAC steht in dem Ruf dem MP3 Format überlegen zu sein. Bei 256 kBit/s traue ich mir allerdings nicht zu den Unterschied herauszuhören.
Löscht man also diese Lieder aus seiner eigenen iTunes Bibliothek und lädt sie dann wieder aus der Cloud herunter werden sie lokal als AAC mit 256 kBit/s gespeichert. Das funktioniert völlig unabhängig davon ob sie bereits gekauft wurden oder von einer CD aufgenommen wurden. Ein netter Nebeneffekt ist, dass gekaufte aber verloren gegangene Lieder erneute heruntergeladen werden können.
Lieder die iTunes Match nicht erkennt können zwar wie die anderen auch aus der Cloud geladen werden, die Qualität wird dann allerdings nicht verändert.

Von meinen 5100 Lieder wurden 3700 erkannt. Die restlichen 1400 wurden von mir übernommen. Je individueller der Musikgeschmack je schlechter wird der Nutzen ausfallen.

Wirklich kein DRM?

AAC hat den faden Beigeschmack mit DRM zersetzt zu sein und das nicht ohne Grund, wurde es doch in den Anfängen des Online-Musik-Vertriebs ausschließlich mit DRM angeboten. Daher habe ich 2 verschiedene Lieder auf DRM getestet. Beim ersten handelte es sich um ein bei iTunes gekauftes Lied. Beim 2. Lied handelt es sich um ein, von CD, aufgenommenes Lied. Beide konnten einwanfrei mit Totem unter Ubuntu 12.04 abgespielt werden.

Abonnement

Der Cloud dienst mit iTunes Match wird nur als Abonnement angeboten. Für das erste und jedes weiter Jahr werden 24,99 EUR fällig. Allerdings lässt sich das Abonnement unkompliziert über die Account Verwaltung von iTunes verwalten. Die automatische Verlängerung kann dort deaktiviert werden. Wer nur seine Bibliothek aktualisieren möchte, könnte das Abo theoretisch auch schon nach dem Abgleich kündigen. Nach Ablauf des Abonnements werden die Daten aus der Cloud (nicht vom Computer) entfernt.

Paranoia

Wer iTunes Match nutzt, überträgt seine gesammelten Musikdaten, verknüpft mit seinen eigenen Kontodaten an ein US Unternehmen. Dabei ist eine gesunde Paranoia durchaus angebracht. Verfahren gegen Filesharer mit oft bizarr hohen Schadenersatzforderungen sind in den USA üblich. Und tatsächlich wird in den AGB des iTunes Store extra darauf hingewiesen, dass:

Sie erklären sich hiermit einverstanden, iTunes Match nur für rechtmäßig erworbene Inhalte zu gebrauchen. Jeglicher Gebrauch für unrechtmäßige Inhalte verletzt die Rechte anderer und kann Sie zivilrechtlichen und strafrechtlichen Strafen aussetzen, einschließlich möglichen Schadensersatzansprüchen bei Urheberrechtsverletzungen.

Das könnte bedeuten, dass bei dem nächsten USA Besuch zur Begrüßung die Handschellen klicken.
Wer über einen außergewöhnlich USA kritischen Musikgeschmack verfügt sollte sich auch vorher über die mögliche Konsequenzen im Klaren sein: in der Vergangenheit wurde einer Person die Einreise in die USA verweigert weil sie bestimmte Artikel bei Amazon gekauft hat. Das ließe sich sicherlich auch auf die Musiksammlung übertragen.

Wermutstropfen

Vor dem Upgrade der eigenen Sammlung sollte man bedenken, dass die Größe der Sammlung ansteigt. Bei mir von 30GB auf 42GB. Das ist definitiv zu groß für mein Mobiltelefon. Da hilft nur neukaufen oder aussortieren.
Bei meinen Versuchen mit der Mobilen Nutzung kam keine Freude auf. Auch wenn das Laden eines Liedes nur wenige Sekunden dauert, ist mir die Wartezeit dennoch zu lang. Auf das Synchronisieren der Sammlung werde ich nicht verzichten. Schön ist es allerdings, dass man auf die zu Hause gelassenen Lieder dennoch zugreifen kann.
Das Herunterladen der 42GB dauert übrigens nur 8 Stunden. Mit konstant über 11MBit/s ist das schon passabel. Denkbar ist, dass mit einer besseren Leitung noch wesentlich mehr drin gewesen wäre.

Wie wirds gemacht?

In einem anderen Blog Artikel wird Schritt für Schritt beschrieben wie man die eigene Musik Bibliothek mit iTunes Match aktualisiert.
Upgraded eure Songs mit einem Rutsch zu iTunes Match

Flex Time Monitor 1.2.0.24 veröffentlicht

Flex Time Monitor ist eine kleines Tool, dass den Start und das Herunterfahren des PCs protokolliert. Für Rechnerarbeitsplätze lässt sich damit schnell und leicht eine Übersicht über die eigene Arbeitszeit protokollieren. Diese ist unabhängig von vorhandenen Zeiterfassungen und kann damit zur Kontrolle benutzt werden. Die protokollierten Daten lassen sich mit einem Klick auf das Systray Icon anzeigen. Werden mehrere Einträge ausgewählt, werden automatisch Sollarbeitszeit und tatsächliche Arbeitszeit der Einträge ermittelt.

Wie immer gibt es unter Flex Time Monitor bei Google Code eine neue Version des Flex Time Monitors zu laden. Diesmal sind ein paar Schönheitsfehler behoben worden und auch ein paar kleine Bugs.

PS Vita und Remote Play

Mit Remote Play ermöglicht Sony den Besitzern einer PS Vita auch PS3 Spiele auf ihrem Handheld zu zocken. Die Spiele werden dabei nicht auf dem Handheld ausgeführt sondern auf der PS3. Lediglich die Bild- und Toninformationen sowie die Steuerbefehle werden zwischen dem Host (PS3) und dem Client (PS Vita) ausgetauscht.

Das ist eigentlich nichts Neues, es gibt schon zahlreiche ähnliche Produkte. Linux Usern ist X11 vertraut – dieses bietet so etwas schon seit Jahrzehnten. VNC und Teamviewer sind jünger aber auch komfortabler. Von anderen Anbietern wird versucht reine Spiele Streamingdienste (OnLive) zu etablieren.

Unterschiede gibt es bei der Intention. Während der Host und Client bei X11 nur wenig Leistung für die Darstellung verbrauchen und vor allem die Bedienung im Vordergrund steht, muss der Host bei den Streamingdiensten erheblich mehr arbeiten um die aufwändige Spielegrafik zu berechnen. Der Client muss die Bilder lediglich darstellen und benötigt daher keine besonders leistungsfähige Hardware. Das bedeutet aber, dass Grafik und Sound über das Netzwerk verschickt werden müssen, was auch schnelle Verbindungen schnell an ihre Grenzen stoßen lässt. Beim Spielen gilt das umso mehr, da eine hohe, stabile Bildrate erforderlich ist.

Das ist dann auch (ein) der Knackpunkt bei dem Remote Play von Sony. Getestet habe ich Bejeweled 2 im Intranet mit theoretischen 300 Mbit/s. Dieses Puzzel Spiel ist grafisch nicht besonders anspruchsvoll, der Bildinhalt bleibt oft über Sekunden unverändert, trotzdem spielt es sich träge und der Sound stockt gelegentlich. Einen Shooter würde man so nicht spielen wollen. Während Remote Play genutzt wird lassen sich keine anderen Programme auf der PS3 starten.

Ein anderes Problem ist das Fehlen von Inhalten. Von 20 getesteten Spielen, lies sich nur Bejeweled 2 für Remote Play nutzen. Selbst Minis wie Angry Birds lassen sich nicht per Remote Play nutzen. Jeder Titel muss die Unterstützung selbst implementieren. Jeder der gehofft hat, seine PS3 Klassiker mobil zu zocken und auf eine Palette von vorhandenen Spielen zurückgreifen zu können, wird enttäuscht.

Fazit

Remote Play ist ein nettes Feature zum Ausprobieren, kann aber vor allem wegen der quasi nicht vorhandenen Unterstützung nicht punkten. Da dieses Feature dem Spielehersteller vor allem Kosten beschert und den einen oder anderen Doppelkauf verhindert, müsste die Initiative von Sony ausgehen. Ohne ein Programm zur Förderung dieses Features, so wie es seinerzeit mit der Sixaxis Steuerung gemacht wurde, wird Remote Play aller Voraussicht nach ein Schattendasein führen. Und wer es mal ausprobiert hat wird diesem Umstand vielleicht nicht einmal hinterher trauern.

PSN Fehler NP-2244-2 und 80023102

Wer derzeit versucht im PSN ein Spiel zu kaufen stößt eventuell auf einen der beiden Fehler. Der Fehler NP-2244-2 wird beim Einkauf mit der PS-Vita angezeigt während 80023102 beim Einkauf mit der PS3 angezeigt wir. Bei mir trat er erst auf nachdem ich den 5EUR Gutschein eingelöst habe, was allerdings nicht zwangsläufig bedeutet dass er damit wirklich zusammen hängt.

Lösung

Es gibt Leute, die berichten dass die Neueingabe ihrer Kreditkartendaten den Fehler beseitigt hat. Das kann ich nicht bestätigen. Wer es dennoch probieren möchte kann sie auf der Sony Entertainment Network (SEN) Seite einsehen und ändern.

Von Sony Mitarbeitern wird im Playstation Forum empfohlen den Support telefonisch zu kontaktieren. Dazu muss man eine 0180 Nummer wählen, die auch nur von Montag – Freitag besetzt ist.

Wer nicht so lange warten möchte kann sich eine PSN Guthaben Karte online kaufen und sein Guthaben damit aufladen. Getestet habe ich den Einkauf bei MMOGA (für diese Werbung bekomme ich kein Geld!). Der Gutscheincode kam, wie versprochen, innerhalb weniger Minuten per Mail. Damit lässt sich das Konto aufladen und das gewünschte Spiel ohne Fehler kaufen und herunterladen. Übrigens gibt es dort auch ausländische Karten für das US-Zweitkonto.

[Update]

Die Fehler deuten auf ein Problem mit der Kreditkarte hin. Dieser kann entweder durch falsche Daten oder aber durch zu häufigen Zugriff entstehen. Im letzteren Fall wird die Karte für 48 Stunden gesperrt. Der Support hat keine Möglichkeit dies zu ändern – den Anruf könnt ihr euch also sparen. Die Lösung lautet also einfach: 48 Stunden lang nicht per Kreditkarte im PSN-Store einkaufen.